• Pinephone von pine64: Schnelle Lieferung aus Hong-Kong
    Schnelle Lieferung aus Hong-Kong
  • Pinephone: Werbung für pine64 nur auf dem Akku
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  • Pinephone von pine64: SIM-Code eingeben, sofort telefonieren
    SIM-Code eingeben, sofort telefonieren
  • Pinephone von pine64: Platz für ein zweites  Betriebssystem über der Sim-Karte
    Platz für ein 2. LINUX über der SIM-Karte
  • Pinephone von pine64: Navigationsystem: Orientierung nur online
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  • Pinephone von pine64: Grundkenntnisse in Englisch sind nützlich
    Grundkenntnisse in Englisch sind nützlich

Es ist da: das Pinephone von pine64!

Aus Hong-Kong innerhalb von 10 Tagen

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09. Nov. 2020 –

Das "falsche" Linux-Smartphone ist da: ein Pinephone von pine64 aus Hong-Kong statt des Librem5 von Purism aus Californien. Von der Bestellung bis zur Lieferung hat es nur neun Tage gedauert. Ich habe einige Betriebssysteme ausprobiert. Es ist kein Handy-To-Go.

Erste Tests

Von Haus aus ist Manjaro installiert. Auf meinem Pinebook von pine64 bin ich damit zufrieden. Intuitiv bedienbar.

Auf dem Pinephone teste ich als erstes die für mich wesentlichen Funktionen:

  • Telefonieren, E-Mail, Synchronisation von Kontakten, Kalender, Kamera und Navigationssystem.

Telefonieren und Kamera funktionieren.

Die angebotene Navigation braucht W-LAN. Habe ich im Auto nicht. Ich lade eine Navigations-App herunter, die auch offline genutzt werden kann. Probleme:

  • Die Tastatur nimmt – auch bei anderen Anwendungen – mit bis zur Hälfte des Bildschirms so viel Platz ein, dass ein vernünftiges Füllen von Eingabefeldern kaum möglich ist.
  • Die App ist nicht responsive – wichtige Teile wie etwa Dialogfelder laufen aus dem sichtbaren Bildschirm-Bereich heraus. Ein Problem auch vieler anderer Apps.

Synchronisation von Kontakten mit meiner NextCloud funktioniert, auch meine Kalender erscheinen im Kalender auf dem Pinephone. Aber auch der Kalender ist nicht optimiert für kleine Bildschirme, Termine sind kaum erkennbar, Bewegen im Kalender in übersichtlicher Form ist kaum möglich.

Beim Installieren hatte ich Deutsch ausgewählt. Alles Wichtige wird mir auch auf Deutsch dargestellt, aber die Lokalisierung ist nicht konsequent realisiert. Teilweise ist nicht ins Deutsche übersetzt, Grundkenntnisse in Englisch sind nützlich.

Die hier beschriebenen Schwächen sind keine des Geräts, also keine des Pinephone – sondern Schwächen einer Software, die offenbar in Teilen nicht für den Betrieb auf einem Smartphone mit kleinem Bildschirm optimiert ist.

Paralell ein zweites LINUX

Was am Pinephone konzeptionell super ist: man kann auf Micro-SD-Card ein zweites LINUX installieren, das Gerät startet dann dieses LINUX. Die Erfahrungen mit dem installierten Manjaro motivieren mich, sofort ein anderes Betriebssystem auszuprobieren.

Von den "klassischen" Distributionen schneidet im Schnelltest am besten noch Ubuntu-Touch ab:

  • Apps sind im Wesentlichen responsive.
  • Super Tastatur.
  • Aber es gibt viele ärgerliche Bugs.
  • U.a. schaffe ich es nicht, ein Konto NextCloud einzurichten.
  • Die E-Mail-App bekomme ich nicht eingerichtet.

Die anderen Operating Systems (OS) – offenbar auf Debian basierend –, die ich teste, scheinen mit Manjaro alle die gleiche App-Grundlage zu haben
Am besten funktioniert davon ein inoffizielles PureOS. Aber

  • Apps sind nicht responsive
  • Vieles läuft aus dem Bildschirmbereich, und kann nicht gescrollt werden.
  • Kalender ist dysfunktional.
  • Wenn man von Quer auf Hoch umstellt und zurück, kann es - bis auf bei PureOS - passieren, dass man an keine Steuerung mehr rankommt, das Pine64 muss neu gestartet werden.
  • Tastatur nimmt wie bei Manjaro einen so großen Bildschirmbereich ein, dass Eingaben sinnvoll kaum möglich sind.

Den besten Eindruck macht SailfishOS:

  • Da muss man allerdings ein Konto einrichten. Mache ich demnächst.
  • Es ist mal von Nokia entwickelt worden und nahe dran an Googles Android.
  • Es lassen sich deshalb auch Android Apps verwenden.

So geht es jetzt weiter

Ich werde das Pinephone die Tage weiter testen. Dafür hole ich mir noch ein paar Micro-SD-Cards, damit ich beim Finden "meines" optimalem Betriebssystems ganz flexibel zwischen diesen tauschen kann.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Dirk Wildt

 

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